Detail
Flachdach
  • Flachdachwahl
Steildach
  • Steildachwahl
Perimeterdämmung
  • Perimeterdämmung
Kerndämmung
  • Kerndämmung
Innendämmung von aussenwänden
  • Innendämmung von aussenwänden
Sockeldämmung
  • Sockeldämmung
Wohnbau
  • Wohnbaudämmung
Industrieböden
  • Industriebödendämmung
Wärmebrücken
  • Wärmebrückendämmung
Kühlwagenbau
  • Kühlwagenbaudämmung
Sandwichplatten
  • Sandwichplatten
Stallbau
  • Stallbau

WIE LÄSST SICH DER SOMMERLICHE WÄRMESCHUTZ VON GEBÄUDEN VERBESSERN?

Energieeffizienz

Wohnkomfort verbessern

XPS-Wärmedämmung und sommerlicher Wärmeschutz

Phasenverschiebung und Wärmedämpfung

Im modernen Wärmeschutz ist der sommerliche Wärmeschutz zu einem wichtigen Bestandteil der Planung einer leistungsfähigen Gebäudehülle geworden. Mit steigenden Außentemperaturen und zunehmenden sommerlichen Überhitzungsperioden reicht es nicht aus, ausschließlich die Wärmeverluste im Winter zu reduzieren. Gebäude müssen auch so geplant werden, dass sie den Wärmeeintrag während heißer Sommertage wirksam begrenzen.

Dabei spielen insbesondere folgende Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Phasenverschiebung;
  • Wärmedämpfung;
  • periodischer Wärmedurchgang;
  • thermische Speicherfähigkeit der Konstruktion;
  • Wärmewiderstand der Gebäudehülle.

Entgegen einer verbreiteten Annahme hängt ein guter sommerlicher Wärmeschutz nicht ausschließlich von einer hohen Gebäudemasse ab. Auch leichte Konstruktionen mit leistungsfähiger Wärmedämmung können sehr gute Ergebnisse erzielen, wenn Wärmewiderstand, Sonnenschutz, Belüftung und Schichtaufbau als Gesamtsystem geplant werden.

Was bedeutet Phasenverschiebung?

Die Phasenverschiebung beschreibt den zeitlichen Abstand zwischen einer Temperaturänderung bzw. thermischen Belastung auf der Außenseite eines Bauteils und deren Wirkung auf der Innenseite. Vereinfacht ausgedrückt beschreibt sie, mit welcher zeitlichen Verzögerung sich eine äußere thermische Belastung durch den Schichtaufbau einer Wand oder eines Daches bemerkbar macht.

Eine größere zeitliche Verzögerung kann dazu beitragen, die maximale thermische Belastung in spätere Tagesstunden zu verschieben. Zu diesem Zeitpunkt sind die Außentemperaturen häufig niedriger und überschüssige Wärme kann – abhängig von den klimatischen Bedingungen – beispielsweise durch Nachtlüftung leichter abgeführt werden. Die Phasenverschiebung ist daher einer von mehreren Parametern zur Beurteilung des dynamischen thermischen Verhaltens der Gebäudehülle.

Wärmedämpfung: Entscheidend ist nicht nur, wann die Wärme ankommt

Neben der zeitlichen Verschiebung ist auch die Dämpfung der Temperaturschwankungen von Bedeutung. Ein gut geplanter Bauteilaufbau kann nicht nur beeinflussen, wann sich eine äußere Temperaturänderung innen bemerkbar macht, sondern auch deren Intensität reduzieren. Dadurch können die Innentemperaturen stabiler bleiben und der Kühlbedarf während der Sommermonate reduziert werden. Für den sommerlichen Wärmeschutz sind deshalb zwei Fragen entscheidend:

Wann wirkt sich die äußere thermische Belastung auf den Innenraum aus? und Wie stark ist diese Belastung zu diesem Zeitpunkt noch?

Periodischer Wärmedurchgang

Zur Bewertung des dynamischen thermischen Verhaltens eines Bauteils wird unter anderem der periodische Wärmedurchgang betrachtet. Während der U-Wert den Wärmedurchgang unter stationären Randbedingungen beschreibt, berücksichtigt die dynamische Betrachtung die zeitlich veränderlichen Temperaturbedingungen. Das Verhalten hängt dabei vom gesamten Bauteilaufbau ab und kann nicht allein einem einzelnen Dämmstoff zugeschrieben werden. Einfluss haben unter anderem die Dicke und Anordnung der einzelnen Schichten sowie deren Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte und spezifische Wärmekapazität.

Sommerlicher Wärmeschutz ist nicht nur eine Frage der Masse

Eine hohe thermische Masse kann das dynamische Verhalten einer Konstruktion beeinflussen, da sie Wärme aufnehmen und zeitlich verzögert wieder abgeben kann. Eine massive Konstruktion garantiert jedoch nicht automatisch einen optimalen sommerlichen Wärmeschutz. Das tatsächliche Verhalten der Gebäudehülle wird durch das Zusammenspiel zahlreicher Faktoren bestimmt:

  • Qualität und Dicke der Wärmedämmung;
  • Wärmewiderstand des Bauteils;
  • thermische Eigenschaften der einzelnen Baustoffe;
  • Sonneneinstrahlung;
  • Gebäudeorientierung;
  • Verschattung;
  • Belüftung;
  • Fenster und Verglasungen;
  • lokale klimatische Bedingungen.

Deshalb sollte bei der Planung das dynamische thermische Verhalten der gesamten Gebäudehülle betrachtet werden.

XPS-Wärmedämmung und sommerlicher Wärmeschutz

X-FOAM® XPS wird häufig mit der Reduzierung von Wärmeverlusten im Winter verbunden. Der Wärmewiderstand der Dämmung spielt jedoch auch im Sommer eine wesentliche Rolle. Bei hohen Außentemperaturen und erwärmten Außenoberflächen begrenzt die Wärmedämmung den Wärmestrom in Richtung Innenraum. Dank seiner niedrigen Wärmeleitfähigkeit ermöglicht X-FOAM® hohe Wärmewiderstände und trägt damit dazu bei, den Wärmeeintrag durch die Gebäudehülle zu reduzieren.

Die endgültige sommerliche Performance hängt immer vom gesamten Bauteilaufbau ab. Eine leistungsfähige Wärmedämmung bildet jedoch eine wesentliche Grundlage für einen effektiven sommerlichen Wärmeschutz.

Warum verbessert ein hoher Wärmewiderstand den sommerlichen Komfort?

Ein häufig unterschätzter Zusammenhang besteht zwischen Wärmewiderstand und Wärmestrom. Mit zunehmendem Wärmewiderstand eines Bauteils reduziert sich bei gleicher Temperaturdifferenz die Wärmemenge, die durch die Konstruktion übertragen werden kann. Dieses Prinzip gilt sowohl im Winter als auch im Sommer. Während der warmen Jahreszeit hilft eine leistungsfähige Dämmschicht dabei, den Wärmestrom von stark erwärmten Außenflächen in Richtung Innenraum zu begrenzen.

Dadurch können die thermische Belastung der Innenräume und der Energiebedarf für die Kühlung reduziert sowie stabilere Innentemperaturen unterstützt werden. Ein guter sommerlicher Wärmeschutz setzt deshalb nicht zwangsläufig besonders schwere Konstruktionen voraus. Ein hoher Wärmewiderstand kann auch bei leichten Konstruktionen einen wichtigen Beitrag leisten.

Dächer erfordern besondere Aufmerksamkeit

Dachflächen können im Sommer einer besonders hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Ihre Oberflächentemperaturen können dadurch deutlich über der Temperatur der Außenluft liegen. Eine fachgerecht geplante Wärmedämmung ist deshalb insbesondere bei Dachkonstruktionen von großer Bedeutung. Ein hoher Wärmewiderstand begrenzt den Wärmestrom in Richtung Innenraum, während weitere konstruktive Maßnahmen die thermische Belastung zusätzlich reduzieren können.

Belüftung ergänzt die Wärmedämmung

Wärmedämmung ist nur einer der Faktoren, die das sommerliche Verhalten eines Gebäudes bestimmen. Bei entsprechend geplanten Konstruktionen können hinterlüftete Dächer und Fassaden dazu beitragen, einen Teil der durch Sonneneinstrahlung entstehenden Wärme abzuführen, bevor diese tiefer in die Konstruktion eindringt. Dämmung und Belüftung übernehmen dabei unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben: Die Wärmedämmung begrenzt den Wärmestrom durch das Bauteil, während die Hinterlüftung zur Abfuhr eines Teils der thermischen Belastung beitragen kann.

Sommerlicher Wärmeschutz beginnt vor der Dämmschicht

Besonders wirkungsvoll ist es, den Wärmeeintrag bereits zu reduzieren, bevor die Sonnenenergie die Gebäudehülle stark erwärmt. Außenliegender Sonnenschutz, Dachüberstände, eine geeignete Gebäudeorientierung, die Eigenschaften der Verglasung sowie entsprechend geplante Außenoberflächen können die solaren Wärmeeinträge deutlich beeinflussen. Wärmedämmung sollte deshalb nicht als isolierte Maßnahme betrachtet werden, sondern als Bestandteil eines ganzheitlichen Konzepts für den sommerlichen Wärmeschutz.

Die gesamte Gebäudehülle muss betrachtet werden

Kein einzelner Dämmstoff bestimmt allein die Phasenverschiebung, Wärmedämpfung oder den sommerlichen Komfort eines Gebäudes. Das Ergebnis entsteht aus dem Zusammenspiel von Wärmedämmung, thermischer Masse, Schichtaufbau, Belüftung, Sonnenschutz, Fenstern, Gebäudeorientierung und lokalen Klimabedingungen. Werden diese Faktoren gemeinsam geplant, lässt sich nicht nur die Menge der durch die Gebäudehülle übertragenen Wärme reduzieren. Auch die Intensität und der zeitliche Verlauf der thermischen Belastung können gezielt beeinflusst werden.

Dieser ganzheitliche Ansatz schafft die Grundlage für Gebäude mit hohem sommerlichem Komfort und einem reduzierten Energiebedarf für die Kühlung.

Newsletter

Ich habe die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen
gelesen und akzeptiere diese. Ich willige in die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zum Versand von kommerziellen Newslettern ein.
Mehr entdecken

Verwandte Artikel

Es scheint, dass das, was Sie suchen, nicht vorhanden ist.
Diese Website ist auf wpml.org als Entwicklungsseite registriert. Wechseln Sie zu einem Produktions-Website-Schlüssel, um remove this banner.